Freier Satzspiegel

Der freie Satzspiegel ist, wie der Name schon sagt, frei definierbar. Er lässt sich deshalb sehr gut an die inhaltlichen Erfordernisse eines Druckproduktes anpassen. Somit eignet er sich im Speziellen für Werke wie Bildbände, Kataloge oder für wissenschaftliche Werke. Der freie Satzspiegel kann aber auch z. B. für Taschenbücher eingesetzt werden.

Zu beachten ist, dass auch beim freien Satzspiegel noch gewisse Grundanfordungen gelten. So sollte der Fusssteg nicht der kleinste Steg sein, da der Satz sonst optisch unten «rausfällt». Ausserdem sollte der Bundsteg je nach Heftung / Bindung nicht zu klein sein.

Spiegelbildlich

spiegelbildlicher_satzspiegel

Ein spiegelbildlicher Satzspiegel wird im Bund gespiegelt. Der Abstand vom Bund ist somit auf beiden Seiten gleich gross, die Satzspiegel kommen beim Umblättern aufeinander zu liegen.

Verschoben

verschobener_satzspiegel

Ein verschobener Satzspiegel hat auf beiden Seiten den gleichen Abstand vom linken Rand. Dieser Satzspiegel sollte nicht auf allzu dünnem Papier eingesetzt werden, da die Satzspiegel im Schön- und Widerdruck nicht aufeinander zu liegen kommen. Der Satzspiegel würde deshalb von der Rückseite durchscheinen und die Lesbarkeit beeinträchtigen.