Die Gotik

12. bis frühes 16. Jahrhundert

Kirche und Staat

Im 13. Jahrhundert bricht das Mächtegleichgewicht zwischen Kirche und deutschem Kaiser auseinander. Es kommt zu einer kaiserlosen Zeit. Die Kirche wird zum Zentrum der Gesellschaft.

Städteentwicklung

Da die Obrigkeit fehlt, herrscht das Faustrecht. Viele kleine Fürsten kämpfen um die Vorherrschaft. Schutz bieten nur die Städte. Diese sind oft festungsähnlich aufgebaut und haben als Mittelpunkt eine Kirche oder Kathedrale. Viele Leute zieht es so in die Städte.
Handel und Handwerk beginnen zu florieren und ein Bürgertum bildet sich. Die Handwerker beginnen sich ihn in Zünften mit strengen Regeln zu organisieren und nehmen an der Politik teil.

Architektur

Vorwiegend immer noch kirchliche Bauten. In den Städten entwickelt aber auch das Bürgertum höhere architektonische Ansprüche. Prunkvolle Bürger-, Rat- und Zunfhäuser entstehen. Die Riegelhäuser weichen den Bauten aus Stein, was die Gefahr von Grossbränden verringerte.

Die Kirchen erreichten in der Gotik handwerklich eine neue Stufe. Dies war nur möglich durch die Organisation der Handwerker in Zünften und in Bauhütten.

Merkmale

gotik.grundriss
Grundriss in der sakralen Architektur

Kapitelle

Bogenformen

Gotische Bauten

Bildhauerei

Malerei